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Gabriele Katzmarek besucht Murgtalwerkstätten - "Wichtige Stütze der Gesellschaft"

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Gabriele Katzmarek schaute am 20.01, gemeinsam mit einheimischen Sozialdemokraten, bei den Murgtalwerkstätten der Lebenshilfe vorbei. Zunächst ging Martin Bleier, der Geschäftsführer der Lebenshilfe, auf die bewegte und bemerkenswerte Geschichte des Vereines ein, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern kann. Dann erläuterte er gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Ute Stoll den Gästen die vielseitigen Standbeine der Lebenshilfe, die inzwischen vom Schulkindergarten für geistig behinderte und besonders förderungswürdige Kinder bis zur Tagesbetreuung von Senioren reichen.

Ein Kernbereich der Lebenshilfe sind natürlich die Murgtalwerkstätten mit  etwa 450 Beschäftigten, die für etwa 100 unterschiedliche Firmen vielfältige Dienstleistungen erbringen. Martin Bleier wies aber auch darauf hin, dass es bei Lebenshilfe noch viele Ideen gäbe, wie man Menschen mit Behinderung noch individueller, zielgerichteter und erfolgreicher fördern könne.

Gerlinde Stolle und Gerd Pfrommer erläuterten der Abgeordneten, dass die Lebenshilfe in Gaggenau sehr gut verwurzelt und vernetzt sei – ein Kompliment, das Herr Bleier zurück gab, in dem er erwähnte, dass die Lebenshilfe hier mit offenen Armen aufgenommen wurde und das viele Vereine, Institutionen und Privatpersonen die Einrichtungen in vorbildlicher Weise unterstützen. Da der Besuch der Werkstätten aufgrund des engen Zeitfensters nur recht kurz ausfallen konnte, versprach Frau Katzmarek in absehbarer Zeit zu einem ausführlichen Besuch wiederzukommen.

Der nächste Programmpunkt führte die Besucher dann zu einem jungen, aber ebenfalls sehr erfolgreichen Standbein der Lebenshilfe, dem CAP – Markt in Bad Rotenfels. Dieser Markt ist nicht nur ein besonders gutes Beispiel für Integration, in dem Behinderte und nichtbehinderte Menschen  harmonisch und professionell miteinander arbeiten, sondern auch eine wichtige Einkaufsstätte für viele, vor allem ältere Menschen, aus Bad Rotenfels.

Die dritte Station auf dem Besuchsprogramm der Abgeordneten war der Tafelladen in Gaggenau. Hier konnte Josef Hartmann,  der Leiter der Gaggenauer Tafel, stolz berichten, dass inzwischen 70 ehrenamtliche Helfer für einen reibungslosen Ablauf des Betriebes sorgen. Der Laden kann zweimal pro Woche für die Kundschaft von Bischweier bis Forbach geöffnet werden. Die anwesenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, vermittelten den Besuchern einen Eindruck, wie engagiert und nachhaltig in dieser Einrichtung gearbeitet wird.

Gabriele Katzmarek zeigte sich beeindruckt darüber, mit wieviel Herzblut, aber auch mit welcher Professionalität sowohl in der Lebenshilfe als auch beim Tafelladen gearbeitet wird. Soziale Verantwortung und soziale Gerechtigkeit seien aus ihrer Sicht wesentliche Merkmale einer guten und erfolgreichen Politik. Die gewählten Volksvertreter stehen in der Verantwortung, hier die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Das es aber im ganz normalen Alltag – wie in Gaggenau gelebt – viele Menschen gibt, die sich mit  Herz und Verstand für die Menschen engagieren, die mehr Hilfe und Unterstützung nötig haben als andere, mache das Land insgesamt wärmer und lebenswerter.

Den Presseartikel zum Termin finden Sie hier.

 

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