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Gabriele Katzmarek besucht Flüchtlingsunterkunft in Gernsbach - Anhaltende Unterstützung durch die Bevölkerung

Veröffentlicht in Unterwegs

Die mittelbadische SPD-Abgeordnete Gabriele Katzmarek besuchte die Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Gernsbach, um sich über die aktuelle Entwicklung im Landkreis Rastatt zu informieren. Begrüßt wurde sie im ehemaligen Hotel Sonnehof vom Ersten Landesbeamten Dr. Jörg Peter, dem zuständigen Sachgebietsleiter Ulrich Hertweck, und der Gernsbacher Einrichtungsleiterin Vera Fritz. Für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge war der Leiter der Außenstelle Karlsruhe, Andreas Dihlmann, zugegen.

Seit September 2014 sind Flüchtlinge im ehemaligen Hotel Sonnenhof untergebracht. Der Landkreis hatte das Gebäude für diese Zwecke angemietet. Derzeit wohnen 145 Menschen im Sonnenhof und werden vom engagierten Team betreut.

Die Unterkunft in Gernsbach dient nicht nur als Wohnort, sondern wird auch für behördliche Zwecke genutzt. Mitarbeiter des Bundesamtes erfassen dort auch Daten und sind Ansprechpartner für die Bewohner in Fragen rund um das Asylverfahren. An ausgewählten Tagen sind die Mitarbeiter in Gernsbach vor Ort. Dieses war notwendig geworden, da eine große Anzahl von Personen noch nicht in der Landeserstaufnahme erfasst werden konnte. Somit wird nach der Verlegung in Gernsbach diese Erfassung nachgeholt.

Im gemeinsamen Gespräch ging es daher auch um die Dauer der Verfahren. „Schnelle Verfahren sind wichtig, da sie Klarheit über die Zukunft schaffen.“ so Gabriele Katzmarek. „Die entscheidende Verantwortung in der Flüchtlingspolitik liegt beim Bund. Deshalb sehe ich zunächst die Bundesregierung und vor allem den Bundesminister in der Pflicht zu handeln. Wir haben im Koalitionsvertrag festgelegt, dass die Bearbeitung der Asylanträge auf durchschnittlich drei Monate verkürzt wird. Doch trotz Aufstockung des Personals liegt die Bearbeitungsdauer aller Asylanträge weit über das Ziel von drei Monaten.“

Positiv bewerteten alle die hohe Hilfsbereitschaft und Unterstützung durch die Bevölkerung. Frau Fritz verwies auf zahlreiche Sachspenden, wie etwa die Spielsachen für die Kinder, die aus der Region der Einrichtung zu Gute kommen. „Überall im Landkreis begegne ich Menschen, die sich aktiv in die Betreuung von Flüchtlingen einbringen.“ berichtet die Rastatter Bundestagsabgeordnete „Die Hilfsbereitschaft ist sehr groß und kann nicht oft genug gelobt werden! Wir müssen jedoch auch die Sorgen der Bevölkerung ernst nehmen. Umso wichtiger ist es, Parteistreitigkeiten und Wahlkampf nicht auf den Rücken der Flüchtlinge auszutragen und durch Einteilung von „guten“ und „schlechten“ Flüchtlingen die Diskussionen aufzuheizen.

 

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