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SPD lässt bei Nationalparkexpress nicht locker

Veröffentlicht in Landespolitik

Die SPD in der Region lässt bei ihrer Forderung nach einem Nationalparkexpress auf der Murgtalbahn nicht locker. Nach einem Schreiben der Karlsruher SPD-Stadträte Elke Ernemann und Parsa Marvi anden AVG-Aufsichtsratsvorsitzenden Frank Mentrup, haben nun die beiden SPD-Abgeordneten Ernst Kopp (Rastatt) und Johannes Stober (Karlsruhe) eine Kleine Anfrage im baden-württembergischen Landtag eingebracht.

Sie begrüßen dabei die augenblicklichen Aktivitäten des Verkehrsministeriums zur Entwicklung eines Gesamtverkehrskonzepts für den Nationalpark ausdrücklich. Gleichzeitig machen sie deutlich, dass schon jetzt klar sei, dass die Murgtalbahn – ergänzt um ein attraktives und gut vertaktetes Busnetz – die zentrale Erschließungsachse für den ÖPNV ist und erneuern die Forderung der SPD nach einer Verbesserung des Angebots sowie die Einführung eines sog. „Nationalparkexpresses“.

 

Murgtalbahn schon jetzt stärken

 

„Bei unserem Gesprächstermin in Baiersbronn vergangene Woche haben wir erfahren, dass auf Grund zu geringer Kapazitäten immer wieder Fahrgäste an den Haltestellen zurückbleiben müssen“, so der Karlsruher Abgeordnete Stober. Dies betreffe insbesondere (aber nicht nur) Ausflügler, die mit dem Fahrrad unterwegs. Die Kernforderung für den sog. „Nationalparkexpress“ sei dabei, neben Verstärkungszügen am Wochenende Waggons mit entsprechenden Fahrradabteilen.

 

Ins gleiche Horn bläst auch der Abgeordnete Kopp, dessen Wahlkreis das komplette untere Murgtal umfasst. „Der Tourismus ist auch für das Murgtal ein großer Wirtschaftsfaktor“. Deshalb ist es gut, wenn die Stadt Karlsruhe und der Landkreis Freudenstadt im ÖPNV besser kooperieren. „Es ist wunderbar, wenn die dadurch entstehenden zusätzlichen Fahrgäste ganz automatisch schon auf dem Weg die Schönheit des Murgtals kennenlernen. Dass sie dann auch bei uns aussteigen werden, liegt ja geradezu auf der Hand“, so der verschmitzte Hinweis Kopps.

 

Einig sind sich die beiden Abgeordneten zudem, dass es egal ist, wer dieses zusätzliche Angebot betreibt. Es wäre natürlich am einfachsten, wenn das Land und die AVG als aktueller Betreiber sich einigen. Wenn nicht, könne aber auch gern ein anderer Betreiber dieses „Nationalparkexpresses“ sein. Wichtig sei nur, dass dieser ins Tarifgefüge des KVV eingebunden ist.

 

 

Homepage Ernst Kopp MdL