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Ernst Kopp besichtigt Kleine Wasserkraft in Gernsbach

Veröffentlicht in Wahlkreis


Christoph Krämer, Ernst Kopp MdL, Horst Fischer, Said Hartenstein

Wichtiger Beitrag für eine nachhaltige Versorgung mit Energie

Nachdem im Mai die Förderzusage in Höhe von 200.000 Euro für die technologische und ökologische Modernisierung der Kleinen Wasserkraftanlage in Gernsbach kam, besichtigte jetzt der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Ernst Kopp direkt vor Ort auf dem Pfleiderer-Areal den Baufortschritt.

Detaillierte Erläuterungen bekam er von Christoph Krämer, dem Bauherrn der Anlage. Herr Krämer hatte die seit 1928 durchgehend in Betrieb stehende alte Anlage 2005 zuerst gepachtet und 2012 darauf als Eigentümer erworben.

 

Er war bereits seit 1999 bei der Planung von über 50 Wasserkraftanlagen für Kunden beteiligt, überwiegend für private Investoren. Da lag es auf der Hand als Loffenauer Bürger in seiner Heimatregion eine derartige Anlage einmal selber planen und bauen zu können, erklärte Christoph Krämer sein Engagement.

Die eigens dafür gegründete WWS Wind Wasser Sonne GmbH & Co.KG, der auch die Herren Said Hartenstein und Horst Fischer als Gesellschafter angehören, sei nun Betreiber der neuen Anlage.

Die noch in der Halle abgestellte alte Getriebemaschine werde man der Stadt überlassen, die sie gerne im Museum ausstellen möchten, erklärte Herr Krämer und betonte in diesem Zusammenhang die sehr gute Zusammenarbeit aller an diesem Projekt Beteiligten.

Die neue Anlage basiere auf einer getriebelosen Kaplanturbine, die eine Leistungssteigerung von 35-40% bringen werde, so Krämer.

Er rechne damit, künftig fast 170.000 kWh Strom pro Jahr zusätzlich produzieren zu können, was dann einer Jahresleistung von rund 600.000 kWh entspräche.

Bei einem jährlichen Verbrauch von 3.000 kWh pro Haushalt, könne man somit fast 200 Haushalte versorgen.

Da die Wasserkraft rund um die Uhr Strom erzeuge, habe sie einen nicht zu vernachlässigen Anteil an der Sicherung der Grundlastversorgung.

Bei einer Investitionssumme von 1,03 Millionen Euro schlage der ökologische Teil mit rund 200.000 Euro zu Buche, erfuhr der SPD-Landtagsabgeordnete Kopp. Hierbei handele es sich um den Fischauf- und –abstieg, der mit der Wasserfassung beim Katz´schen Garten parallel laufe.

„Eine derartige Klima schonende Stromerzeugung, die gleichzeitig die ökologische Modernisierung und damit Gewässerschutz sowie Schutz der Fische und anderer Wasserbewohner berücksichtigt und verbessert, hat eine Förderung absolut verdient“, zeigte sich Ernst Kopp von der Kleinen Wasserkraft überzeugt.

Gerne werde er im Dezember zur Inbetriebnahme wiederkommen, bedankte sich Ernst Kopp für die Einladung.

 

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