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Gruber+Weber / Kronospan > Reden > Rede von Josef Tritsch
Einigkeit
macht stark !
Liebe
Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Bischweier, Kuppenheim
und Umgebung,
wir
erleben zur Zeit, wie Europas Spanplattenriese Nr. 1, Kronospan,
mit geballter Finanzkraft die Genehmigung zur Spanplattenproduktion
in Bischweier "kauft".
Dabei
geht es für Kronospan um viel Geld - für uns in Bischweier
und Kuppenheim aber um "gesundes Leben und Wohnen" in
dieser Region.
Wir
machen uns Sorgen um unsere und unserer Kinder Zukunft. Denn mit
einem Spanplattenwerk als Nachbar muss man mit dem Schlimmsten
rechnen.
Unsere
Zukunft hat einen Namen - und der heißt Bischweier und Kuppenheim,
aber nicht Kronospan.
Wir
sagen "Nein" zu Kronospan, weil Kronospan "Nein"
zu unseren Interessen sagt.
So
wie wir heute gemeinsam hier zu dieser Demonstration aufgebrochen
sind und deutlich gezeigt haben, dass wir für unsere Rechte
und Interessen etwas tun werden, so werden wir auch in der nächsten
Zeit an einem Strick ziehen müssen.
Diese
Demonstration soll für die Entscheidungsträger im Gemeinderat
ein Zeichen sein. Sie soll nicht nur schieben, sondern vor allem
stützen und stark machen.
Zum
Schluss habe ich noch zwei Bitten:
Auch die Gemeinderatssitzung am nächsten Dienstag ist eine
Demonstration gegen Kronospan und für unseren Gemeinderat
und Bürgermeister. Kommt bitte zahlreich und zeigt Euch.
Ich
habe an die Familie Kaindl, die Eigentümer von Kronospan,
einen Brief geschrieben,
den ich jetzt vorlesen werde. Wenn Ihr mit dem Inhalt einverstanden
seid, so bitte ich Euch um Eure Unterschriften auf die umlaufenden
Namenslisten. Der Brief mit den Unterschriften wird dann an Kronospan,
das Umweltamt und die Bürgermeister von Bischweier und Kuppenheim
übergeben.
Vielen
Dank.
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