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Gruber+Weber / Kronospan > Reden > Brief von Josef Tritsch an Familie Kaindl
Sehr
geehrte Familie Kaindl, sehr geehrter Herr Peter Kaindl !
Mit
der geballten Finanzkraft Ihres Kronospankonzerns bereiten Sie
z.Zt. in Bischweier die Produktion von Spanplatten vor.
Sie
"kaufen" von der bisherigen Betreibergesellschaft für
viel Geld die bestehenden rechtlichen Genehmigungen und wollen
damit gegen den Willen der Bevölkerungs-Mehrheit die Produktion
aufnehmen.
Während
Ihr Bevollmächtigter im letzten Dezember noch ausdrücklich
betonte, dass für die Entscheidung des Konzerns die Meinung
der Menschen vor Ort von großer Wichtigkeit sei, zählen
die Interessen der Bürgerinnen und Bürger nun absolut
nichts mehr.
Sie
wollen Profit. Wir wollen ein gesundes Leben und Wohnen in Bischweier
und Kuppenheim. Aus über 30 Jahren Nachbarschaft zu Gruber&Weber/Dekorapan
wissen wir, was "Gute Nachbarschaft" ist und dass dies
mit einem Spanplattenwerk nicht möglich ist.
Wir
sagen "Nein zu Kronospan", weil Kronospan "Nein"
zu uns und unseren berechtigten Interessen sagt.
Für
diesen Standpunkt sind wir heute auf die Straße gegangen.
Und wir werden die Verwirklichung dieses Zieles auch weiterhin
betreiben.
In
über 30 Jahren Nachbarschaft zu einem Spanplattenwerk haben
wir auch gelernt uns zu wehren. Wir sind auch zukünftig bereit,
unsere Konfliktbereitschaft und unsere gesammelten Erfahrungen
auf diesem Feld unter Beweis zu stellen und uns gegen Ihren Konzern
zu stemmen.
Wenn
Sie kommen, sind wir da.
Bürgerinnen
und Bürger aus Bischweier, Kuppenheim und Umgebung
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