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Nicolette
Kressl und Gunter Kaufmann setzen sich für die Betroffenen ein
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| Bürgermeister Wein und Trauthwein, SPD-Mandatsträger, SLiM-Vorstandsmitglieder und Gewerkschafter beim Vor-Ort-Termin mit Nicolette Kressl und Gunter Kaufmann |
Die von der SPD-Kuppenheim initiierte Informationsveranstaltung in Bischweier
verlief sehr erfolgreich. Zwar liegt das umstrittene Spanplattenwerk von Kronospan
(früher Gruber + Weber) im Nachbarort, dennoch bekommen die Anwohner
in Kuppenheim und Oberndorf einen großen Teil der Schadstoffe ab und
haben deshalb auch das Recht sich zu informieren und sich zu wehren.
Eine Demonstration
der Geschlossenheit
Der Einladung von
Stadtrat Heinz Wolf folgten eine Reihe von Stadt- und Gemeinderäten aus
Bischweier und Kuppenheim, SPD-Vorsitzender Alfons Braun aus Bischweier, SPD-Fraktionssprecher
Heinz Goll aus Gaggenau, SPD-Kreisrat Walter Jüngling aus Muggensturm,
die IG-Bevollbevollmächtigten Paul Rodenfels und Roman Zitzelsberger
(Verhandlungspartner beim Sozialplan von Gruber + Weber), Vorstandsmitglieder
der SLiM (Dr. Uwe Rickers, Horst Schulte, Burkard Jung, Jörg Genz), sowie
Bürgermeister Werner Trauthwein aus Kuppenheim und Bürgermeister
Robert Wein aus Bischweier, um den beiden SPD-Abgeordneten Nicolette Kressl
(Bundestag) und Gunter Kaufmann (Landtag) Informationen zum Spanplattenwerk,
zu den Erweiterungsplänen und der Idee eines interkommunalen Gewerbegebiets
vor Ort ausgiebig zu vermitteln. Am Rande des Rundgangs gab es auch Kontakte
zum Geschäftsführer von Kronospan, Steffen Griffel.
Kaufmann: "SLiM
leistet sachgerechte und fundierte Arbeit"
Nach der musikalischen
Einstimmung durch die SLiM-Singers nutzten die Vertreter der Bürgerbewegung
die Möglichkeit, die Anwesenden, aber vor allem die beiden Abgeordneten,
in anschaulicher und überzeugender Weise über die Problematik zu
informieren. Sehr angetan waren Nicolette Kressl und Gunter Kaufmann von der
hohen Sachkompetenz und dem großen Überblick der Sprecher der über
Bischweier hinausgehenden Bürgerinitiative. Dennoch gab es von einigen
Zuhörern auch kritische Fragen bezüglich Arbeitsplätze, Vertrauensschutz
und Rechtssicherheit.
Kressl: "Gesunde
und faire Umweltbedingungen für die Gemeinde"
Notfalls Rechtsaufsicht einschalten
Nicolette Kressl
und Gunter Kaufmann sicherten den Bürgern der betroffenen Gemeinden ihre
nachhaltige Unterstützung zu. Beide werden Druck auf das Landratsamt
ausüben, damit die längst zu vollziehenden Sanierungsauflagen erfüllt
werden, bevor das Spanplattenwerk wieder in Betrieb gehe. "Vorschriften
sind einzuhalten und müssen kontrolliert werden", so Kaufmann. Nicolette
Kressl forderte "einen Mindeststandard an Umweltauflagen für diesen
äußerst sensiblen Standort".
Neben dem Gespräch
mit der Landkreisverwaltung gaben Kaufmann und Kressl den Diskussionspartnern
zu verstehen, dass sie auch Kontakt zu Steffen Griffel von Kronospan führen
werden, mit dem Ziel, möglichst viel für die belasteten Bürger
zu erreichen.
Unterstützung
auch von Gaggenau?
Heinz Goll gab
ergänzend dazu bekannt, dass die Vertreter von SLiM und Bürgermeister
Robert Wein zu einer öffentlichen Fraktionssitzung der SPD nach Gaggenau
kommen werden. Es ist von Vorteil, wenn auch von Gaggenau aus Druck gemacht
wird, damit den unrechtmäßigen Zuständen beim Bischweierer
Standort des Industrieriesen Kronospan von Behördenseite ein Ende gesetzt
wird.
Heinz Wolf
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