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Besichtigung
der besonderen Art
Besuch beim "Springenden Punkt"
Anfang Dezember versammelte sich eine erstaunliche Anzahl seriöser Damen
u. Herren im gestandenen Alter vor dem Kuppenheimer Tanzstudio "Springender
Punkt", um im Rahmen der Betriebsbesichtigungen, die die SPD immer wieder
macht und auch öffentlich anbietet, dieses erfolgreiche Privatunternehmen
in Augenschein zu nehmen.
Beim ersten Rundgang
bekamen wir Basis-Informationen: das Studio eröffnete 1988 und musste
wegen guten Zulaufs schon 1990 erweitern. In den zwei bühnengrossen Studiosälen
mit Kontrollspiegelwänden und Übungsstangen fürs klassische
Ballett unterrichten insgesamt 12 Lehrkräfte. Im Angebot sind z.B. Tanzerziehung
ab 5 Jahren, klassisches Ballett, dabei Kinderballett ab 6 Jahren, Gymnastik,
Jazztanz für alle Altersstufen, Modern Dance, Tai-Chi, Rhythmik, Flamenco
usw.
Weit über
300 vorwiegend weibliche Kursteilnehmer werden in ca. 50 Wochenstunden unterrichtet.
Daneben werden regelmäßig Choreographien einstudiert für grosse
Auftritte, wie das Musical "Drakula" z. B. oder Studiovorführungen,
die schon in fast allen größeren Hallen des Landkreise stattfanden.
Immer wieder werden auch kleine Show-Einlagen von aussen als Festeinlagen
angefordert. Eine grosse Tanzshow braucht z.B. ein Jahr Vorbereitung.
Alles wird privat
finanziert, wobei die Tarife z.T. sogar unter denen mancher Musikschule liegen.
Nach einer Video-Vorführung der letzten Modern Dance Choreografie beobachteten
die interessierten Besucher live die Jugendjazztanz-gruppe ab in der Übungsstunde
und konnten, als krönenden Abschluss, die Studiogruppe zu bewundern,
die Kostproben lieferte von Neuchoreographien auf Operettenmelodien und Gospels,
eine rustikale "Irische Impression" und eine Fantasie auf die Musik
des Harry Potter-Films.
Beeindruckt, aber
keineswegs eingeschüchtert, mussten/durften die Gäste dann auf Kommando
der Chefin, Frau Susanne Willing-Zunker selbst aktiv werden: eine Imitationsimprovisation
war angesagt, bevor es zur Belohnung und zum Abschied eine Tasse Tee und Weihnachtsgebäck
gab.
Horst Ricken
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