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+ Wirtschaft > E-Center Oberndorf
SPD-Fraktion
besucht E-Center
Verkehrsführung
und Ortsbild verbessern
Einkaufsstandort
der Zukunft anpassen
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| Die SPD vor Ort - Einkaufsstandort Oberndorf sichern |
Die Situation beim E-Center ist nicht gerade positiv, das Erscheinungsbild
des Kuppenheimer Stadtteils ist eher desolat, und nicht zuletzt aufgrund der
katastrophalen Verkehrsverhältnisse beklagt die Geschäftsleitung
des E-Centers erhebliche Umsatzeinbußen, was im hart umkämpften
Lebensmittelhandel nicht ohne Auswirkungen auf die Personalsituation bleiben
konnte.
180 Arbeitsplätze
erhalten, neue schaffen
Das E-Center muss
"auf den neuesten Stand gebracht werden, sonst geht's den Bach herunter",
so die etwas lockere, gleichwohl griffige Aussage von Wolfgang Seiler (E-Center,
Firmenleitung) anlässlich eines arg verregneten Vor-Ort-Termins der Kuppenheimer
SPD-Gemeinderatsfraktion beim Einkaufsmarkt in Oberndorf. Dabei haben für
den Marktbetreiber eine vernünftige Regelung der Verkehrsverhältnisse
(einschließlich Waschanlage) und, in unmittelbarem Zusammenhang damit,
die Wiederinbetriebnahme der Tankstelle vorderste Priorität. Dieses Ansinnen
stieß bei den SPD-Gemeinderäten natürlich auf offene Ohren.
Visionäre
SPD-Forderungen endlich realisieren
Die Kuppenheimer
SPD engagiert sich seit über zehn Jahren für eine Lösung der
katastrophalen Verkehrsverhältnisse am Ortseingang Oberndorf. Nachdem
auf Betreiben der Oberndorfer Bürgerinitiative unter Federführung
von Stadtrat Heinz Wolf die kreuzungsfreie Anbindung der L 77 an die B 462
und die Fußgängerunterführung zum Sportplatz durchgesetzt
und somit eine wichtige Voraussetzung für die weitere Erschließung
des Geländes geschaffen war, ist nun lange Zeit nichts geschehen. Gleichwohl
war man im Hintergrund nicht untätig, und so konnte man sehr konkrete
Pläne für die Neugestaltung des Einkaufsmarktes präsentieren.
Es gelte jetzt, so der Vertreter des E-Centers, in intensiven Gesprächen
mit dem Regierungspräsidium die realisierbare Lösung festzuschreiben
und in die Tat umzusetzen. Betriebsintern seien die Weichen soweit gestellt,
dass man die Projekte kurzfristig in Angriff nehmen könne.
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| Verkehrsanbindung und Ortsbild im Osten (bei der Hauptstraße) müssen verbessert werden. SPD-Gemeinderäte mit Heinz Wolf, Initiator der Marktbesichtigung |
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| Eine Bürgerinitiative als Geburtshelfer: Unterführung anstatt Ampel auf der B-462. die gewonnene Fläche lässt sich nutzen für: Kreisel, neue Tankstelle + Waschhalle, zusätzliche Parkplätze im Westen. |
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Den gordischen
Knoten durchschneiden:
Haupterschließung des E-Centers über Kreisel und innere Verkehrsführung
im Norden
Dabei solle zunächst
ein zwischen August-Scherer-Straße und jetziger Waschanlage gelegener
Verkehrskreisel die Zufahrt zum E-Center von Norden her ermöglichen,
Perspektiven, die bereits vor Jahren vonseiten der SPD aufgezeigt wurden.
Konkret ließen sich zwischen B 462 und dem Warenhaus eine Fahrspur und
neue Parkplätze verwirklichen, sodass der Kundenverkehr überwiegend
zwischen der B 462 und dem bestehenden Gebäudekomplex abgewickelt werden
könne; dies werde zu einer spürbaren Entlastung der August-Scherer-Straße
führen.
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| Zur Entlastung der August-Scherer-Straße: E-Center im nördlichen Bereich erschließen |
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| Der von SPD-Stadtrat Heinz Wolf vorgeschlagene Kreisverkehr auf der Höhe der alten Waschhalle ermöglicht eine problemlose Erschließung des E-Centers |
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Mit Grünordnungsplan
ansprechendes Ortsbild schaffen
Auch in baulicher
Hinsicht will der Marktbetreiber für ein moderneres "Outfit"
sorgen. Im Zuge dieses Konzeptes sollen der Verbindungstrakt zwischen Möbelabteilung
und Non-Food-Abteilung abgerissen werden, ebenso Teile des schon jetzt nicht
mehr genutzten Verwaltungstraktes und das Restaurant mit Teppichmarkt. Unter
anderem könnten auch hier neue Parkplätze entstehen und zur weiteren
Entlastung der August-Scherer-Straße eine großzügige Lärmschutzwand,
deren Aussehen sich nicht zuletzt in einem "Grünordnungsplan"
regeln ließe. Allerdings ist auch hier eine Möglichkeit zur Zu-
und Abfahrt zu den Parkplätzen vorgesehen, sowie die Verlegung der Bushaltestelle
auf die Höhe der Einmündung Dorfacker.
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| Der Abriss des Glasganges würde eine sinnvolle Zufahrt zu neuen Parkplätzen im Innern des E-Centers ermöglichen. |
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| Eine fünf Meter hohe Mauer würde bei einer Umgestaltung des E-Centers die Bewohner des Neubaugebietes schützen. Die Lärmschutzmauer müsste jedoch vor dem Abriss des Glasganges erbaut werden. |
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Neuorientierung
des E-Centers nicht auf die "lange Bank" schieben
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| Eine neue Zufahrt ins Gelände des E-Centers auf der Höhe der jetzigen Haltestelle an der unteren Hauptstraße ermöglichte einen idealen Verkehrsfluss. Die bestehende Haltestelle müsste lediglich um etwa zehn Meter nach Süden verschoben werden. |
Schließlich müsste auch dafür gesorgt werden, dass die Zu-
und Ausfahrt an der unteren Hauptstraße für Kunden attraktiver
gemacht werde. Die von der SPD initiierte nördlich gelegene innerbetriebliche
Erschließungsstraße würde direkt auf die B 462 in Richtung
Gaggenau führen, sodass auch dadurch die August-Scherer-Straße
entlastet wäre. Im Zuge dieser Maßnahmen käme es auch zu einer
das Ortsbild spürbar aufwertenden Neugestaltung des Areals an der unteren
Hauptstraße. Durch interne Maßnahmen des Marktbetreibers ist geplant,
die Situation
am Lagerplatz deutlich zu verbessern.
Standort sichern
und Situation für Anwohner verbessern
Realistischerweise
ließe sich nicht das gesamte Projekt auf einen Schlag, sondern nur in
mehreren Abschnitten verwirklichen. Notfalls könne dies auch mit Hilfe
unkonventioneller planungsrechtlicher Maßnahmen geschehen, betonte Wolfgang
Seiler mit Hinblick auf die Kompromissbereitschaft seiner Firma, machte jedoch
den anwesenden SPD-Räten auch sehr deutlich, dass es jetzt nach jahrelanger
Verzögerung endlich "losgehen" müsse.
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| Die SPD-Truppe im Innenbereich des E-Centers |
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| Aufwärmen nach einstündiger Besichtigung im strömenden Regen. |
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Text: Horst Ricken
Fotos: Heinz Wolf
Zahlreiche weitere
Fotos der Besichtigung des E-Centers
finden sich im Bildarchiv!
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