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Brezel-Böhmer
mit Zukunftsperspektive
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| Edwin Bohe formt Brezel |
Einer alten Tradition
des SPD-Ortsvereins und der Gemeinderatsfraktion folgend, traf sich ein interessiertes
Trüppchen im April 2001 schon am frühen Samstagmorgen bei "Brezel-Böhmer"
gegenüber dem derzeit im Umbau befindlichen Bahnhofsareal ein.
Tagesproduktion:
15 - 20.000 Brezeln
Der Senior- und
Juniorchef des Hauses, Ernst und Peter Böhmer, warfen speziell für
uns außerhalb der Produktionszeit die Anlage an, um uns den Weg vom
Teig zur fertigen Brezel vorzuführen.
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| Brezeln im Ofen |
Dann durften wir im Tempo des Fließbandes die "Teigwürste"
mit dem berühmten Brezelknoten versehen, eine Arbeit, die unter der Woche
von den flinken Händen mehrerer Frauen verrichtet wird.
Die geformten
Brezelrohlinge müssen in speziellen Kammern bei genau vorgegebener Temperatur
gehen und werden dann entweder ausgebacken (10 % der Tagesproduktion) oder
für den späteren Bedarf tiefgekühlt (90 %), wobei die "Teiglinge"
innerhalb einer Woche gebacken werden sollten.
Arbeitsbeginn ist
3.00 Uhr. Nach vier Stunden sind die Brezeln fertig. Gegen 10.00 Uhr ist dann
die gesamte Anlage gereinigt und der Arbeitstag beendet.
Auch
als Arbeitgeber eine Bereicherung für Kuppenheim
Wegen seines großen
Einzugsgebietes (Pfalz, Raum Mannheim und insbesondere die Regionen Karlsruhe
und Mittelbaden) beschäftigt die Firma Brezel-Böhmer zur Zeit 28
Arbeitskräfte: 15 Beschäftigte in Kuppenheim (z.T. 630-DM-Arbeitsverhältnisse)
und zwei Fahrer. Der Brezelstand in der Fußgängerzone in Gaggenau
bindet weitere 11 (weibliche) Arbeitskräfte. Mit der Belieferung eines
Kunden in Südbaden (extra große Brezeln für Edelgaststätten)
kommen drei zusätzliche Arbeitsplätze dazu. Und der neue Verkaufsraum
schafft fünf ganz neue Arbeitsplätze.
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| Seniorchef Ernst Böhmer mit SPD-Stadträten. Links: Else Fröhlich aus Bischweier mit Enkelkind |
Imbiss
und Verkauf gegenüber des neuen Bahnhofs
Die Besichtigung
endete bei einem Brezelvesper. Darüber hinaus erläuterten uns die
Firmenchefs ihre Pläne für Ausbau und Erweiterung. Die beabsichtigte
Einrichtung einer erweiterten Verkaufsfläche mit zusätzlicher Imbissmöglichkeit
und Cafebetrieb dürfte auf jeden Fall ein Gewinn für das Erscheinungsbild
der Stadt im Bahnhofsbereich sein.
Die im Wintergartenstil
geplante "Bahnhofsstube" wird darüber hinaus eine Toilette
enthalten, die nach Aussage von Peter Böhmer im Notfall von den wartenden
Fahrgästen benutzt werden kann.
Heinz Wolf
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