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Kuppenheimer Jugendliche mögen die Skateranlage
Persönliches Engagement beim Sauberhalten der Halfpipe

Zehn bis zwanzig Kuppenheimer Jugendliche benutzen regelmäßig die Skateranlage neben der Tennisplätze. "Obwohl das Befahren der Halfpipe und anderer Einrichtungen nicht ganz geräuschlos ist, hält sich der Lärmpegel in Grenzen", so Dr. Achim Wagner, 2. Vorsitzender des Tennisclubs TC Kuppenheim. Als Problem stellt sich jedoch die Verunreinigung der benachbarten Tennisplätze, die von den Clubmitgliedern benutzt werden müssen, heraus. "Es wäre angebracht", so der angesehene Kuppenheimer Zahnarzt Dr. Wagner, "wenn der städtische Bauhof des Öfteren nach dem Rechten sehen könnte."

Skater-Anlage, eine Einrichtung der Stadt

Übrigens: Grünanlagen, Sitzbänke, Brunnen und Denkmale, Kinderspielplätze, Bolz- und Rasenplätze sowie die leichtathletischen Anlagen werden auch von der Stadt gepflegt und betreut. Es ist daher legitimer Anspruch der Kuppenheimer Jugend, wenn der Bauhof ab und zu nach dem Rechten schaut, zumal den Jugendlichen seit Jahren immer wieder geforderte Jugendräume vorenthalten werden.

Allerdings kann die Stadt auch verlangen, dass die Skatboarder ihren Beitrag zur Sauberhaltung und Pflege der beliebten Anlage leisten. Dies geschieht auch durch Säuberungsaktionen, die die jungen Leute aus Eigeninitiative oder unter Anleitung des Kuppenheimer Pädagogen und SPD-Stadtrats Edwin Bohe durchführen.

Die Jugend hat nicht an allen Verunreinigungen Schuld

Festzustellen ist jedoch, dass häufig auswärtige ihren Unrat hinterlassen. Auch die Verunreinigung der Parkplätze durch zerbrochen Biergläser kann nicht von den Skatboardern stammen. Immerhin finden in der Nähe in der Halfpipe ,im Festzelt nämlich, Veranstaltungen statt. Möglicherweise stammen die Biergläser von daher. Es wäre den Kuppenheimer Jugendlichen Unrecht getan, wie neulich im Gemeinderat erfolgt, diese für alles verantwortlich zu machen. Stadtrat Heinz Wolf, der auf seinen Radtouren oft an der Anlage vorbei fährt, fand noch nie, von einigen Verschmutzungen abgesehen, untragbare Zustände vor. Die Bürger und die Stadt müssen einfach bereit sein, für diese sinnvolle Freizeiteinrichtung einiges zu investieren.

Tempo 30 auf der Zufahrtstraße

Wegen des untauglichen, groben Makadambelages auf der Skater-Anlage sehen sich manche Jugendliche veranlasst, auf der Straße zu fahren und dort ihre Kunststücke vorzuführen. Einige schnell heranbrausende Autofahrer, häufig sind es sporttreibende Tennisspieler oder Besucher des Oberndorfer Gewerbegebietes, fühlen sich dann belästigt, wenn sie abbremsen und langsam fahren müssen.

Zur Sicherheit der jungen Menschen wäre es sinnvoll, wenn die Stadt auf der Straße die Tempo-30-Regelung beantragen und durchführen würde Eine solche menschenfreundliche Regelung käme auch den zahlreichen Fußgängern und Radfahrern, aber auch der sporttreibenden Fußballjugend zugute.

Heinz Wolf

 

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