Themen
Halfpipe
Vorbildliche
Aktion von Jugendlichen:
Gelände um Skateranlage sauber gehalten
Großeinsatz
hieß es für einige Kuppenheimer und Oberndorfer Jugendliche am
ersten Mittwoch der Osterferien. Pünktlich um 8 Uhr morgens standen die
Jungen und Mädchen bei der Skateranlage, um die anstehenden Reinigungs-
und Renovierungsarbeiten mit dem Initiator der Aktion, Edwin Bohe, Gemeinderat
und Lehrer an der hiesigen Favoriteschule sowie den beiden Bauhofmitarbeitern,
Herr Unser und Herr Jung, abzusprechen.
Im
Laufe des Tages wurde der ganze Platz gefegt, Büchsen, Flaschen
und sonstiger Unrat wurde aus den angrenzenden Büschen "geangelt",
kleine Entwässerungsgräben gezogen, Schilder frisch
einbetoniert und die Anlage von unnötigem "Ballast"
befreit. Am Ende stand ein Platz, der picobello sauber war. Allen
mitarbeitenden Jugendlichen gilt unser Dank. Sie haben mit dieser
Aktion vorbildlichen Gemeinsinn und Verantwortungsbereitschaft
gezeigt und bewiesen, dass man auf viele Jugendliche setzen kann.
Kurze
"Geschichte" der Anlage
Die
Skateranlage beim Sport - und Freizeitzentrum gibt es seit etwa
zwei Jahren. Am 6. Mai 1999 war sie von Bürgermeister Trauthwein
eingeweiht worden. Die Anschaffungs- und Aufbaukosten betrugen
etwa 25 000 DM.
5 000 DM hatte die Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim, 1 500 DM der
TV Kuppenheim beigesteuert.
Für
die SPD-Gemeinderatsfraktion hatte deren Vorsitzender, Edwin Bohe,
am 31.10.1998 einen Antrag auf Errichtung einer Skaterbahn gestellt.
In den Haushaltsberatungen des Jahres 1999 hatte der Gemeinderat
die notwendigen Gelder bewilligt. Nicht ganz einfach zu lösen
war die Standortfrage. Schließlich entschied man sich für
die praktisch nicht genutzten Parkplätze beim Sport -und
Freizeitzentrum.
Nach
einiger Zeit war noch eine kleinere Rampe hinzugekommen, die aber
bald wieder abgebaut wurde, weil die Jugendlichen einige zusätzliche
Elemente eingebaut hatten, die sich als gefährlich erwiesen.
Um die Anlage sauber zu halten, war auch ein Schrank installiert
worden, in dem Schaufel und Besen standen. Leider war der Schrank
sehr bald zerstört worden.
Neubeginn
wagen
Wir
sehen in der verantwortungsvollen Aktion der Jugendlichen eine
gute Möglichkeit zum Neubeginn und schlagen vor:
1.
Herr Unser vom Bauhof hat darauf hingewiesen, dass im alten Bauhof
ein älterer robuster Schrank stehen würde, den man bei
der Anlage aufstellen könnte, um Besen, Schaufel
und Müllsäcke darin aufzubewahren. Dieser Vorschlag
sollte aufgegriffen werden.
2.
Den Jugendlichen sollte die Benutzung der Toilettenanlage beim
Sportplatz erlaubt werden. Vor allem für die Mädchen
wäre das sehr hilfreich.
3.
Die Stadt sollte die kleine Rampe wieder aufstellen. Ferner sollte
die asphaltierte Fläche mit einem Feinbelag versehen werden,
so dass sie zum Skaten benutzt werden kann.
4.
Die Jugendlichen haben angeregt, im Sommer ein kleines Fest bei
der Skateranlage zu veranstalten. Wir werden die Jugendlichen
bei der Umsetzung dieser Aktion unterstützen.
5.
Wir regen ferner an, eine Initiative "Pro Skating" zu
gründen. Darin mitarbeiten könnten die Jugendlichen,
deren Eltern und andere interessierte Bürgerinnen und Bürger.
Edwin
Bohe
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