Kommunales
Teichäcker
Gute
Nachbarschaft!
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| Aldi und ein Vollsortimenter auf die Teichäcker |
Auf keinerlei Verständnis beim SPD-Ortsverein Kuppenheim stoßen
die Äußerungen der Stadt Gaggenau hinsichtlich der Ansiedelung
zweier Lebensmittelmärkte im Planungsgebiet "Wörtel, Grossau,
Teichäcker". Die Stadt Gaggenau befürchtet darin erhebliche
Auswirkungen auf den eigenen Versorgungsbereich und verweist auf einen außergewöhnlich
hohen Kaufkraftabfluss.
Durch
Widerstände vonseiten der SPD blieben Teichäcker für sinnvolle
Nutzung frei - Märkte für die Versorgung der Innenstadt
Es ist schon seit
Jahren das Anliegen und die Forderung des SPD-Ortsvereins Kuppenheim (wie
im übrigen auch aller anderen Kuppenheimer Fraktionen), zentrale Einkaufsmöglichkeiten
im Innenstadtbereich anzustreben. Diese scheiterten jedoch immer wieder am
Wunsch der Lebensmittelmarkt-Betreiber nach großzügigen Parkmöglichkeiten.
Betrachtet man die Situation in den Nachbargemeinden der Region, so fällt
auf, dass sich die Ansiedelung neuer Lebensmittelmärkte dort vollzog,
wo den Betreibern geeignete Stellplatzangebote und Zufahrtswege geboten werden
konnten. Zur Sicherstellung der Grundversorgung der Kuppenheimer Bevölkerung
mit Waren des täglichen Bedarfs sind die neuen Märkte zwingend erforderlich
(derzeit existiert nur ein Supermarkt im westlichen Teil Kuppenheims), wie
auch aus einem Gutachten zur "Markt- und Standortuntersuchung für
den Ladeneinzelhandel in Kuppenheim" hervorging, das die Stadt Kuppenheim
in Auftrag gab.
Gute
Nachbarschaft nur ein leeres Geschwätz?
Die Ansiedelung
der Märkte dient der Verbesserung der Infrastruktur und der bestmöglichen
Versorgung der Einwohner Kuppenheims. Der Hinweis der Stadt Gaggenau auf ein
gut nachbarschaftliches Verhältnis bedeutet folglich, Einkaufsmärkte
in der Nachbarstadt versuchen zu verhindern, um damit sein eigenes Bestreben,
nämlich die Ansiedelung eines SB-Warenhauses im Sanierungsgebiet "Nördliche
Innenstadt" zu realisieren.
Der SPD-Ortsverein Kuppenheim hat für ein derartiges nachbarschaftliches
Verhältnis keinerlei Verständnis!
Text: Peter Müller,
1. Vorsitzender
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